Ernährungstherapie und Diätetik in der
Traditionellen Naturheilkunde


Einen der wichtigsten Bereiche der naturheilkundlichen Behandlung stellt die Ernährungstherapie bzw. Diätetik dar, welche eine geregelte Lebensweise sowohl im körperlichen als auch seelischen Lebensbereich mit einschliesst. Diese tragende Säule der Naturheilkunde umfasst alle Massnahmen, die zur Gesunderhaltung bzw. Gesundung beitragen.


Daher ist eine Ernährungsumstellung in den meisten Fällen Voraussetzung für das Gelingen einer naturheilkundlichen Behandlung. Hier wird auch eine tiefgreifende Ebene im Leben jeden Einzelnen berührt mit der Frage: „wie ernähre ich mich?“ Das Wie und mit was ich mich ernähre – spiegeln das Verhältnis zu mir selbst wider. Befasse ich mich mit der Ernährung, befasse ich mich mit der Basis meiner selbst. So kann die Ernährungsumstellung kleinere oder grössere Schritte beinhalten, je nach Bereitschaft, Bedarf und Möglichkeiten des Einzelnen.

Ernährungsformen und–methoden


Je nach Situation und Bedürfnis können verschiedene Ernährungsformen in Betracht gezogen werden. Hier möchte ich eine kleine Auswahl vorstellen:

Zur Entschlackung/Ausleitung:
          * Milde Ausleitungsdiät nach F.X. Mayr
          * Teilfasten

Zur Gesunderhaltung und als Begleittherapie bei leichten bis mässigen  Beschwerden:
          * Bedarfsorientierte Ernährung
          * Ernährung nach den 5 Elementen
          * Vollwertkost
          * Mittelmeerkost
          * Trennkost



Supplemente: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren et c.o.


Da Menschen unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse haben, kommt es in einzelnen Fällen vor, dass über einen bestimmten Zeitraum einen erhöhten Bedarf an gewissen Nährstoffen besteht oder diese unter Umständen nicht aus der Nahrung verwerten können. Daher macht es in Einzelfällen und über einen begrenzten Zeitraum Sinn, Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen.  



Säure-Basen-Haushalt

Unser Körper ist mit einem hervorragenden Puffersystemausgestattet. Dabei schwankt die pH-Situation im Blut kaum. Im Urin jedoch, werden die pH-Schwankungen des Tagesablaufs sichtbar. Dabei hilft eine Urinanalyse nach Sander mit 5 Urinproben, die im Abstand von 3 Stunden über denTag verteilt gesammelt werden. Dabei werden die freien und die gebundenen Säuren gemessen. So kann ermittelt werden, in wieweit die Pufferungssituationnoch intakt ist. Therapeutisch rate ich je nach Situation, zu basenüberschüssiger Kost und Mineralsalzgaben.


Tipp: zur Bekämpfung hartnäckiger bakterieller Infekte, empfehle ich oft Schaukelkuren, bei denen die Ernährung im 3-4täglichem Wechsel säure- und dann basenüberschüssig sein sollte.






Denise Aeschbacher  NaturMedizin  TherapieTeam  Schützenstrasse 81  8400 Winterthur  079 706 05 94  denise@therapieteam.ch